Bausteine Bürgerschaftlichen Mitdenkens August/September 2012

Als Zeichen bürgerschaftlichen Mitdenkens zur Lösung der Jahrhundertaufgabe für Kressbronn, erläutern wir Ihnen auf den folgenden Seiten 5 verschiedene Bausteine als grundsätzliche Überlegung für das Bodanareal. 
Baustein Nr. 1
Stand August 2012


Erläuterungen:

-Ausweisung der Gesamtfläche als “Landschaftspark Bodanwerft“. Sowohl der Seepark, wie auch das Strandbadgebiet erfahren hierdurch einen Lückenschluss. Es entstünde für die Fremdenverkehrsgemeinde ein unschätzbarer Zuwachs an Erholungsmöglichkeiten am See. Diese Alternative ist nur denkbar auf der Basis des Einsatzes von intensivem Einsatz von Fördermitteln von Region und EU und einer entsprechenden klaren Positionierung des Landes. Grundvoraussetzung ist zudem, daß der Eigentümer veräußerungswillig ist.

-die denkmalgeschützten Gebäude werden, soweit erforderlich, erhalten. Ihre Nutzung könnte in einem Zusammenwirken von privater und öffentlicher Hand erfolgen. Hotelnutzung, Gastronomie, Läden und Werkstätten, Schiffsbaumuseum, Veranstaltungsräume, Lofts etc. können je nach Bedarfsdiskussion ein vielseitiges Spektrum eröffnen.

-die gewünschte großzügige Uferpromenade kann durch entsprechende seeseitige Durchlässe in den Hallen gewährleistet werden. Die Promenade kann im Westbereich in den Wintermonaten durch das Strandbad hindurch bis nach Tunau/Gohren geöffnet werden.

-für den Betrieb des Yachthafens ist ein Infrastrukturgebäude vorzusehen.

Skizze:

Baustein_A1_August_2012.jpg
Baustein Nr. 2:
Stand August 2012

Erläuterungen:

-dieser Baustein  nimmt die wertvollen Aspekte des Baustein 1 auf. Die an den Seepark anschließende Fläche bleibt unbebaut und vergrößert so den Seepark bis hin zum denkmalgeschützten Bereich. Dies könnte von großem Wert werden für die Freizeitnutzung am See, als Aushängeschild der Gemeinde und für die optische Anbindung des Denkmals an die Parkanlage und damit bis in den Ort hinein.  Diese Chance wäre es wert, daß die Gemeinde für dieses Grundstück als Erwerber auftritt. Es wäre eine einmalige Chance. Wir glauben auch, daß gerade für diesen Nutzungszweck entsprechende Fördermittel möglich sein werden.  

-der Westteil bleibt unbebaut und wird parkartig umgeformt.

-die denkmalgeschützte Substanz wurde um die 2 westlichen jüngeren Hallen gekürzt. Die Nutzung kann vielfältig erfolgen, wie in Baustein 1 genannt.

-dies erlaubt die Ergänzung durch Wohngebäude, die maximal 3-geschossig sein sollten, schmal und längsgestreckt zum See hin, analog den Hallen. Aus unserer Sicht wäre eine flachgeneigte, leicht wirkende Dachform empfohlen, vor allem entlang der Bodanstrasse. Hier sollten die Gebäude höhenmäßig auf die bestehende Bebauung Bezug nehmen

Skizze:
Baustein A2 August 2012
Baustein Nr. 3:
Stand August 2012

Erläuterungen:

-dieser Baustein baut auf den Vorhergehenden auf.

-Er weist jedoch auch für das östliche Grundstück, anbindend an den Seepark, eine Wohnbebauung aus. Diese Lösung setzt voraus, daß der Erwerb dieser Fläche durch die Gemeinde nicht vollzogen wird, bzw. die Fläche nicht veräußert wird. Die Wohnbebauung sollte optische eine Hinführung auf das Denkmal sein und eine ansprechende und anziehende Kulisse für den Gemeindehafen darstellen, als Werbefaktor für die Gemeinde. Die Bebauung sollte sich höhenmäßig ebenfalls an der bestehenden Wohnbebbauung entlang der Bodanstraße orientieren. Hier wird eine flachgeneigte Dachform in Anlehnung an den Ort und an die Bestandsbebauung für wichtig gehalten.

Skizze:

Baustein_A3_August_2012.jpg
Baustein Nr. 4
Stand August 2012

Erläuterungen:

-auch diese Lösung baut auf den vorhergehenden Bausteinen auf.

-sie weist westlich seeseitig einen neuen Hotelanbau in Verbindung zu dem denkmalgeschützten Hotelbereich auf. Das Gebäude befindet sich auf dem Standort der ehemalig westlichsten Halle. So kann hier im spannungsvollen Miteinander von Alt und Neu ein repräsentativer Hotelkomplex entstehen mit großer Außenwirkung, auch in Yachthafenbereich hinein.

-die Wohnnutzung reduziert sich entsprechend.

Skizze:

Baustein A4 August 2012
Baustein Nr. 5
Stand September 2012

Der Baustein Nr. 5 fügt sich in die Reihe der vorherigen Bausteine ein. Er beinhaltet unter anderem:   
- Eine erweiterte Denkmalnutzung mit Hotel und damit einen Erhalt der großen prägenden Hallenkonturen.                                                                                                                                                            - Eine reduzierte Bebauung entlang der Bodanstrasse mit entsprechenden Sichtbezügen zum Uferbereich.                                                                                                                                                                          - Einen Erhalt des vom Denkmalamt gewürdigten Verladegebäudes.                                                                        
- Sowie eine räumlich ergänzte Uferpromenade.

Skizze:

Baustein_Nr_5_09_2012.jpg